
Teilhabe
Kultur und Freizeit
Im kulturell-künstlerischen Bereich wie beispielsweise der Musik und der Malerei sind dem Schaffenden keine Grenzen gesetzt. Durch individuelle Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten und nicht festgelegten Regeln zur Ausführung muss niemand eine gesellschaftliche Ablehnung fürchten.
Durch diese Freiheiten wird das Erkennen eigener Stärken gefördert und somit das eigene Selbtbewusstsein gesteigert, so dass eine regelmässige Betätigung im kulturellen Bereich einen gesteigertes Wohlbefinden, auch über längere Zeiträume, ermöglichen kann.

Vor Ort bieten wir Kurse in folgenden Bereichen an:
- Musikunterricht verschiedene Instrumente
- Musikunterricht Gesang
- Musikunterricht Schlagwerke
- Theater
- Malerei
- Literatur / Lesungen
- Tanz
Verschiedene Fachleute und Lehrkäfte für die oben genannten Themen konnten bereits aquiriert werden. Die Einrichtung ist jederzeit für die Umsetzung neuer kulturellen Ideen und Anregungen der Besucher offen, es richtet sich jederzeit nach deren Wünschen und Bedürfnissen.
Alle Projekte werden altersstufengerecht angeboten. Sollte bei einigen Kursen eine alterliche Trennung vonnöten sein, stehen jederzeit verschiedene Lehrkräfte zu Verfügung.
Bildung und Arbeit
Auch Menschen mit Behinderungen haben ein Recht auf Arbeit (Artikel 25 Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – UN-Behindertenrechts-konvention, UN-BRK). Derzeit arbeiten sie mit anderen Menschen ohne Behinderungen zusammen. Oder sie sind in besonderen Werkstätten tätig. Dort arbeiten nur Menschen mit Behinderungen.
Der Verein ist auch an den Hannoversche Werkstätten gem. GmbH beteiligt. Sie ist eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, abgekürzt WfbM. Der Verein gründete sie schon 1969 als „Entwicklungsgesellschaft Behindertenzentrum Hannover“, die weitere Entwicklung kann nachgelesen werden unter https://kurzelinks.de/jzgu.

Aktuelle Informationen über sie gibt es unter: www.hw-hannover.de. Diese Gesellschaft beschäftigt zwischen 900 – 1.000 Menschen mit Behinderungen. Sie setzt für sie auch in neue Formen der Arbeit um: das Café „anna leine“, das Bistro „Rethener Genusswerk“, den Inklusionsbetrieb „jobwärts“, aber auch in „Mosaik“, der Gesellschaft für inklusives Leben. Wir sagen in der Gesellschafterversammlung: Diese Arbeitsformen sind auszuweiten.
Eine Kommission arbeitete in Genf an einem Papier. Zukünftig soll es keine besonderen Werkstätten für Menschen mit Behinderungen mehr geben. Wir unterstützen diese Überlegungen. Damit es auch klappt, muss mehr getan werden. Wir haben der Kommission ein Forderungs-Papier -> hier zum Herunterladen <- zugesandt.
Wohnen
In Gesetzen steht: Jeder Mensch kann dort wohnen, wo er möchte. Eine bestimmte Form des Wohnens ist nicht mehr vorgesehen. Menschen mit Behinderungen bekommen hierfür Hilfen. Der Umfang orientiert sich am notwendigen individuellen Bedarf. Wir unterstützen Menschen bei der Umsetzung ihrer Entscheidung zum Wohnen.
Derzeit treffen sich Mitglieder des Vereins. Sie wollen mit Hilfe des Vereins selbstständig wohnen. Die Vorstandsmitglieder nehmen ab und zu an den Treffen teil.



